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Winter: So begleitet ihr eure Kinder sicher durch die dunkle Jahreszeit

Winter: So begleitet ihr eure Kinder sicher durch die dunkle Jahreszeit

Der Winter hat viele schöne Seiten bringt aber auch Herausforderungen mit sich, z. B. wenn es um die Sicherheit eurer Kinder im Straßenverkehr geht. Glätte, Dunkelheit und Co. mögen als Gefahrenquelle rein theoretisch bestens bekannt sein, aber viele Kids können die tatsächlichen Auswirkungen mitunter nicht richtig einschätzen. Wie haben für euch Tipps zusammengestellt, um sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. 

Kinder im Dunkeln sichtbar machen

Eine wichtige und effektive Sicherheitsmaßnahme im Winter ist es, eure Kids sichtbar zu machen. Oder mit anderen Worten: Lasst sie erstrahlen! Helle, bunte Kleidung sowie reflektierende Kleidung, Armbänder und Anhänger sind ein absolutes Must-Have in der dunklen Jahreszeit. Gerade Kinder werden allein aufgrund ihrer Körpergröße leider allzu oft im Straßenverkehr übersehen.

Ein weiteres gutes Hilfsmittel ist ein passender Schulranzen. Dieser sollte der DIN-Norm 58124 entsprechen, also mindestens 20% fluoreszierendes und 10% reflektierendes Material besitzen.

Unser Tipp: Eure Kinder kommen so langsam in das Alter, in dem Katzenaugen-Anhänger, knallbunte Jacken und leuchtende Schulranzen „uncool“ sind? Dann macht gemeinsam mit ihnen den Test und vergleicht die Erkennbarkeit einer Person mit und ohne Reflektoren und auffälliger Kleidung – beispielsweise, indem sich ein Elternteil in zwei unterschiedlichen Outfits an den Straßenrand stellt und das andere Elternteil gemeinsam mit dem Kind im Auto vorbeifährt.

Schulweg im Winter: Gemeinsam neue Bedingungen checken

Nicht nur Erstklässler:innen sollten zum Schulstart gemeinsam mit ihren Eltern den Verkehrs-Check machen und über die sicherste Route zur Schule sprechen. Gerade jetzt im Winter, wenn der Weg morgens schlecht beleuchtet, nebelig, vereist oder zugeschneit ist, sollten alle Schüler:innen nochmal die Möglichkeit bekommen, die Strecke unter den widrigen Bedingungen neu kennenzulernen.

Hierbei gilt (nicht nur, aber vor allem im Winter): Der kürzeste Weg ist nicht automatisch der sicherste! Überlegt euch gemeinsam mit euren Kindern, welche Route die wenigsten Gefahrenquellen mit sich bringt und an welchen Stellen besonders viel Vorsicht geboten ist. Sprecht außerdem über unvorhersehbare Situationen, wie einen vom Schnee versperrten Fußgängerüberweg, eine defekte Ampel oder Glatteis.

Unser Tipp: Schickt eure Kids gerade jetzt im Winter etwas zeitiger in die Schule. Zeitdruck ist eine der größten Gefahrenquellen, die es für Kinder gibt.

Lese-Empfehlung: 10 Tipps für einen sicheren Schulweg

Im Winter mit dem Fahrrad zur Schule fahren

Viele Eltern hadern mit dem Gedanken, ihren Nachwuchs jetzt im Winter per Fahrrad in die Schule zu schicken. Natürlich kann das unter gewissen Umständen unsicherer sein als 

der Fußweg. Doch generell ist der Schulweg per Rad auch in der dunklen Jahreszeit möglich – wenn ihr ein paar Dinge beachtet:

  • Stattet das Fahrrad mit Winterreifen aus und/oder nutzt bei Schnee und Glatteis spezielle Fahrrad-Spikes
  • Testet in einer verkehrsberuhigten Zone das Bremsen auf Schnee und Eis und lasst euer Kind üben, sich eher ausrollen zu lassen, anstatt zu bremsen (das ist bei Glätte sicherer)
  • Sorgt für maximale Sichtbarkeit des Kindes durch reflektierende Flächen an Kleidung, Fahrrad und Helm
  • Überprüft, ob alle Lichter am Fahrrad einwandfrei funktionieren
  • Lasst eure Kinder nie mit „Bommelmütze“ statt Helm fahren – gegen kalte Ohren helfen spezielle Radmützen, die es auch in Kindergrößen gibt

Noch mehr Sicherheitsvorkehrungen im Winter

Ihr könnt eure Kinder nicht vor allen Gefahren der dunklen Jahreszeit abschotten – und ihr solltet es auch nicht tun. Wie sollen sie sonst Erfahrungen sammeln und lernen, (selbst-)sicher durch die Welt zu gehen? Beherzigt stattdessen lieber diese Tipps:

Mit gutem Beispiel vorangehen: Kinder lernen durch Nachahmung. Wenn Erwachsene bei Rot über die Fußgängerampel gehen oder ohne Helm Fahrrad fahren, tun sie es auch. Darum: Stets auf die eigene Sicherheit achten und somit zum guten Vorbild werden.

Finger weg vom Smartphone: Das Handy stellt gerade im Straßenverkehr eine enorme Ablenkungsfalle für Kinder dar. Falls eure Kinder ein Smartphone haben, sollte es unbedingt im Ranzen oder der Jackentasche bleiben. Wenn ihr eure Kids trotzdem jederzeit erreichen wollt, dann lieber ohne zusätzliche Ablenkung über die Xplora X6Play Kinder-Smartwatch.

Auch im Winter kein Elterntaxi: Viele Eltern neigen dazu, ihre Kinder im Winter mit dem eigenen Auto zur Schule zu fahren. Die Thematik „Elterntaxi“ ist grundsätzlich eher problematisch, da viele Autos vor den Einrichtungen auch viele Gefahren mit sich bringen. Noch unsicherer wird es im Winter, wenn beispielsweise dicke Jacken die Wirkung von Gurten beeinträchtigen, in der morgendlichen Eile die Sitzerhöhung vergessen wird oder Glatteis das Unfallrisiko massiv erhöht.

Wie die Pinguine watscheln: Warum rutschen Pinguine eigentlich nicht ständig auf dem glatten Eis der Antarktis aus? Weil sie ihre Gangart bestens an ihren Lebensraum angepasst haben. Wenn der Schulweg vereist ist, sollten es eure Kids den Pinguinen gleichtun und sich am besten watschelnd fortbewegen.

Die dunkle Jahreszeit per se als riesige Gefahr zu verteufeln und dadurch Ängste zu schüren, ist definitiv nicht der richtige Ansatz. Erklärt euren Kindern stattdessen altersgerecht, was nun im Winter anders ist und worauf genau sie achten müssen, um beispielsweise sicher in die Schule oder zu einer Verabredung zu kommen. Durch stetige Sensibilisierung bekommen sie ein gutes Gespür für winterliche Herausforderungen. Und: Durch konkretes ausprobieren lernen Kinder besser als durch bloßes erklären.







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